neues Bahnangebot: GOLD BahnCard 25

Für alle Bahnfahrer, die keine BahnCard besitzen (oder noch eine BC 25 brauchen) ein kurzer Hinweis: Anlässlich der Olympischen Spiele in Sotchi gibts von der Bahn die GOLD BahnCard 25: neues Bahnangebot: GOLD BahnCard 25 weiterlesen

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Deutsche Bahn erhöht Preise: Reservierungen 4,50€ und Bayernticket ab 23€

Wer noch nie Fernbusse oder Mitfahrgelegenheiten genutzt hat, sollte jetzt aufhorchen. Einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge erhöht die Deutsche Bahn zum 15. Dezember abermals die Preise. Gestiegene Personalkosten sollen der Grund sein.

Konkret heißt dies für Bahnfahrer: Zum neuen Fahrplan Mitte Dezember werden ICE und IC Karten im Schnitt 2,5 Prozent teurer. Eine Reservierung wird zukünftig mit 4,50€ zu Buche schlagen, statt den bisherigen 4 Euro. Dafür wird der Zuschlag beim Fahrkartenkauf im ICE auf einheitliche 7,50€ gesenkt.

Auch im Nahverkehr werden die Ländertickets von Bayern, BaWü, Rheinland-Pflaz und Saarland einen Euro und das Schöne Wochenendticket zwei Euro teurer.

Ermäßigte Bahncards und die Bahncard 100 bleiben bei ihren Preisen. Auch die Spezialpreise bleiben gleich.

Nicht alle Strecken werden teurer. Köln bzw. Düsseldorf – Berlin soll beim gleichen Preis bleiben.

Somit kostet ein Bayernticket künftig 23 Euro PLUS 4 Euro für jede weitere Person. Ob das so eine gute Taktik ist? Fernbusunternehmen weiten momentan ihre Netze aus und verkaufen die Fahrkarten häufig für weniger als die Hälfte des Bahnpreises.

 

Artikelbild: Erich Westendarp  / pixelio.de

DB führt kostenloses W-LAN in deutschen Bahnhöfen ein

Die Bahn wird wieder ein Stückchen moderner. An 100 ausgewählten Bahnhöfen, darunter München, Nürnberg, Garmisch, Erlangen, Regensburg, Mainz, wird es die ersten 30 Minuten kostenlos zum surfen geben, wie Caschy in seinem Blog berichtet.

Bisher wird- wenn überhaupt – das WLAN in Bahnhöfen und Zügen als Hotspot von der Telekom betrieben, der ohne Hotspot-Flat ein teures Vergnügen ist. An die freien 30 Minuten kommt man , wenn man sich per SMS einen Zugangscode schicken lässt. Ob die Deutsche Bahn ein ähnliches Modell vielleicht bald auch in ICEs anbieten wird, ist noch nicht bekannt.

Welche Bahnhöfe augewählt sind und wie die Anmeldung genau funktioniert, lässt sich auf der Seite der Deutschen Bahn nachlesen.

 

Artikelbild: Grey59  / pixelio.de

Senk ju for träveling wis Deutsche Bahn: Bayernticket wird teurer

Wer wie ich oft quer durch Bayern unterwegs ist, weiß das Bayernticket zu schätzen. 5 Personen, 1 Tag und 29 bzw. 21 Euro (ab 18 Uhr). Das klappt zu fünft super, wenn man sich Mitfahrer via Facebook oder mitfahrgelegenheit.de sucht. Jeder zahlt 6 Euro und alle sind glücklich.

Ab Juni soll sich das nun ändern. Denn laut der Zugbegleiterin im Zug zwischen München und Nürnberg „wird mit dem Bayernticket ja viel zu viel Schabernack getrieben“ und so kann das schließlich nicht weitergehen. Deshalb wird’s ab dem neuen Fahrplanwechsel ein paar Änderungen geben. Nach dieser nicht gerade erfreulichen Info mal eben im Netz recherchiert und die neue Preisgestaltung angesehen.

Bisher muss man zu zweit den gleichen Preis wie für fünf Personen zahlen. Das ist zwar ärgerlich aber in den meisten Fällen immer noch billiger, als zwei Einzelfahrkarten. Die neue Regelung sieht nun vor, dass es für zwei Personen zwar billiger wird, aber für fünf dafür teurer.

Die wesentliche Neuerung: Es wird einen Grundpreis für eine Person geben. Laut welt.de und merkur-online soll dieser 22 Euro betragen, laut tz-online 21 Euro. Jede weitere Person zahlt 4 Euro. Eine weitere Neuerung ist, dass weitere Fahrgäste zu der Gruppe hinzustoßen können. Bisher musste die Gruppe zusammen einsteigen, zusammen fahren und zusammen aussteigen. Kinder und Enkel bis zu 14 Jahren können kostenlos mit dem Ticket mitfahren.

Nach dem Bericht von merkur-online wird das Bayernticket Nacht wird ebenfalls 22 Euro kosten, jeder weitere Mitfahrer jedoch nur 2 Euro. Der Grund für die Änderungen seien „Beschwerden von Fahrgästen, die ‚teilweise unfreundlich‘ wegen Mitfahrgelegenheiten angesprochen wurden. ‚Solche Betteleien wird es nun nicht mehr geben‘ , versprach Marketingleiter Rosenbusch.“ – Ob er damit Recht behalten wird, ist fraglich. Bisher kann man in Nürnberg kaum durch den Bahnhof laufen oder vor einem Fahrkartenautomaten stehen, ohne dass man wegen einer Mitfahrgelegenheit angequatscht wird. Ähnliches ist in München an den Abfahrgleisen Richtung Regensburg und Nürnberg zu beobachten. Während der eine das für nervig befindet, ist es für andere Fahrende eine Gelegenheit 10 bis 15 Euro zu sparen. Durch die neue Regelung wird diese „Gepflogenheit“ kaum eingedämmt werden.

Da damit nun die Rechnerei beginnt, hier die Neuerungen im Überblick: (bitte auf das Bild klicken um zu zoomen)

Natürlich arbeitet die Bahn kundenorientiert, deshalb möchte sie ihren Fahrgästen auch nicht auf der Tasche liegen und selbstverständlich nicht mehr verdienen. „Wir rechnen unterm Strich nicht mit Mehrerlösen“ äußerte sich Rosenholz gegenüber merkur-online. Wo die Bahn „unterm Strich“ jedoch mehr einnimmt, kann man anhand der Tabelle gut erkennen. Meiner Meinung nach wirken sich 9 Euro mehr bei den bis heute 40 Millionen verkauften Tickets sehr wohl positiv in der Kasse aus. Wie viele Mitfahrer maximal mit dem neuen Bayernticket fahren können, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Fest steht jedoch: Die Fahrpreiserhöhung ist ein wenig versteckt. In den letzten Monaten hat die Bahn sich immer wieder solche Fahrpreiserhöhungen geleistet. Begonnen bei den gestiegenen Kosten für Sitzplatzreservierungen und den Fahrpreiserhöhungen im Fernverkehr nun bis zu dem neuen Bayernticket. Vielleicht auch als kleines Trostpflaster wirft die Bahn nun derzeit auf ihrer Facebookseite mit Gutscheinen um sich, die sich allerdings erst ab einem Einzelfahrkartenwert von 45 € einlösen lassen.

Ab jetzt werde ich wohl den Taschenrechner meines Handys sehr viel öfter benutzen müssen, als bisher. Danke Deutsche Bahn Bayerische Eisenbahngesellschaft BEG (die macht nämlich die Preisgestaltung), gut gemacht!