E-Book Reader im Unialltag: Sony PSR-T1 (WiFi) Test, Teil 3 – E-Books lesen

In diesem Teil geht es nun um die eigentliche Bestimmung des Sony PSR-T1 – E-Books anzuzeigen.

Vorab: 100 Punkte für diese Disziplin!

Wie wir alle wissen, wurde der Sony Reader geschaffen, um damit E-Books zu lesen. Meine Verwendung ist eigentlich eine Zweckentfremdung.

Wie das Handling bei E-Books ist, möchte ich euch am Beispiel von Virginia Ironsides Buch „Nein! Ich will keinen Seniorenteller!“ zeigen. – Ich hoffe, dass ich aufgrund der Bilder mal keine Lizenzschwierigkeiten bekomme…

Die Darstellung bei E-Books ist gefühlt 100% besser, als bei pdf-Dateien. Hier werden die Zeilen richtig umbrochen, man bequem lesen, Lesezeichen erstellen und und und.
Besonders das E-Ink Display spielt hier seine Stärken aus. Das Lesen ermüdet nicht oder viel weniger als am Monitor. Die Schriftgröße lässt sich bequem verstellen, auch die Schriftart kann bei Bedarf verändert und variiert werden.

Blättern erfolgt bequem durch Tastendruck oder Wisch auf dem Display.

Die Navigation erfolgt über Tipp auf die Seitenzahl am unteren Rand des Displays. Daraufhin erscheint eine Navigationsleiste (funktioniert auch in pdfs und anderen Formaten).

Das Lesegefühl ist sehr natürlich. An Papierseiten kommt E-Ink natürlich nicht heran, aber im Urlaub halte ich lieber die 168 Gramm des Readers in einer Hand, als dass ich 5 Bücher, am Besten noch mit Hardcover, schleppe.

An das Display gewöhnt man sich übrigens sehr schnell. Zu Beginn wirkt das Display evtl. etwas grau, aber beim Lesen stellt dies kein Problem dar. Besonders angenehm ist die Tatsache, dass der Reader in einer Hand gehalten werden kann und während dem Lesen auch mit einer Hand bedient werden kann. Das Gewicht spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Die 1,5 Tafeln Schokolade lassen sich sehr angenehm halten.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass das Original Cover (die Schutzhülle, die in den Bildern von mir zu sehen ist) das Gesamtgewicht noch einmal erhöht. Ich würde fast sagen, dass es den Reader fast doppelt so schwer macht. Einhändiges Lesen geht so immer noch, allerdings schmerzt nach einer Weile die Hand.

Das Cover lässt sich übrigens auch nach hinten umklappen. Steckt man es in die Tasche, sollte man darauf achten, dass kein Schlüssel o.Ä. darauf liegt, da es recht druckempfindlich ist. Ein paar leichte Druckstellen hat mein Cover schon durch den Transport im Rucksack abbekommen, obwohl es in einer Laptoptasche mit meinem Netbook lag. Eine extra Schutzhülle wäre natürlich eine Lösung dafür, aber ist das nicht etwas übertrieben?

Die Abnutzung fällt erst beim genaueren Hinsehen auf. Auf dem Foto erkennt man das leider auch nicht allzu gut.

Im Nachhinein hätte ich mir nicht das Cover, sondern nur eine einfache Hülle für den Reader gekauft. Denn das Gewicht merkt man beim Halten einfach zu stark. Allein der Preis für das original Sony Cover rechtfertigt eine Alternative. Das extra Cover mit integriertem Licht habe ich übrigens kein einziges Mal vermisst.

Ein weiteres Manko des Covers ist das Fehlen eines Einschubs für den mitgelieferten Stylus. Dieser blieb bei mir immer zu Hause. Ein Einschub, wie beim Samsung Note wäre eine echte Ergänzung wert.

Im nächsten Teil erfahrt ihr, wie der Reader sich beim Lesen von Skripten und Literatur macht.

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2 Gedanken zu „E-Book Reader im Unialltag: Sony PSR-T1 (WiFi) Test, Teil 3 – E-Books lesen“

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