E-Book Reader im Unialltag: Sony PSR-T1 (WiFi) Test, Teil 2 – Vorlesungen

Nach einem Semester Sony PSR-T1 melde ich mich wieder zurück. Mittlerweile ist mein Gerät ja schon veraltet… Der T2 ist bereits erschienen. Allerdings sehe ich keinen nennenswerten Grund, umzusteigen bzw. einen bedeutenden Unterschied zwischen dem T1 und dem T2. Die Erfahrungen mit einem E-Book-Reader bzgl. des Unialltags sind dennoch die gleichen, denn der Bedienkomfort hat sich hinsichtlich des neueren Modells nicht geändert.
In diesem Post werde ich nun über das Handling in Vorlesungen berichten.

Grundsätzlich werden uns die Vorlesungsliteratur und die Folien vorab oder im Nachhinein als pdf online im E-Learningsystem Moodle zur Verfügung gestellt. An der Universität Bamberg nennt sich dieses System „Virtueller Campus“. Durch eine bestimmte Lizenzvereinbarung kann uns die Uni hier die begleitende Literatur kostenlos digitalisiert zum Download freigeben. – Sehr praktisch, denn so muss man weder jede Folie fotografieren und abschreiben, noch in die Bibliothek rennen und sich die Literatur kopieren.

Der Reader erweist sich in den Vorlesungen als praktischer Begleiter um die Vorlesungsfolien anzuzeigen. – Gerade, wenn man noch einmal etwas nachlesen möchte, oder kurz vorher noch einmal die letzte Vorlesung Revue passieren lassen will, ist der Reader perfekt.

Die Displaygröße von 6 Zoll ist dabei auch kein Hindernis:

Dies entspricht etwa einer A6 Karteikarte bzw. einer A4 Seite mit jeweils vier Folien, wie sie vielfach in den Vorlesungen zu sehen sind.

Das Blättern erfolgt recht zügig (natürlich mit der Verzögerung auf Grund des Neuladens des E-Ink Displays).

Überhaupt halten sich die Einschränkungen durch die Verzögerung in Maßen. Schnelles hin und her Blättern kann man damit nicht. Auch das Durchblättern in zügigem Tempo, wie wir das von PCs gewohnt sind, ist damit nur mit Einschränkungen möglich. In einer normalen Vorlesung ist das aber kein Problem, bzw. dauert einige Sekunden länger.
Nervig wird dies erst, wenn man gezielt auf der Suche nach einem Stichwort ist.

Auf der ganzen Linie versagt der Reader bei der Notizfunktion. Notitzen schreiben ist ein Ding der Unmöglichkeit. Die Tastatureingabe funktioniert zwar präzise, ist allerdings lahm. Dabei werden die Notitzen in einer extra Datei gespeichert, nicht als Kommentar im pdf selbst. Am PC erstellte Kommentare in einem pdf können nicht angezeigt werden. Nur visuelle Elemente, wie beispielsweise erstellte Kästchen oder integrierter Text, ist kein Problem (mit PDF-X-Change Viewer möglich).

Die handschriftliche Eingabe ist ein Ding der Unmöglichkeit, da die Striche unheimlich krakelig werden. Schreiben ist so nicht möglich. – Als einziger Folien-Anzeige-Gerät ist der Reader aber eigentlich zu schade.

Die Schriftgröße lässt sich übrigens auch verändern:

Im nächsten Teil werdet ihr Erfahren, wie sich der Reader als Buch-Ersatz schlägt.

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