E-Book Reader im Unialltag: Sony PSR-T1 (WiFi) Test, Teil 0

(c) SonyResultat meines ersten Semesters an der Uni bzgl. Datenmenge: Unendliche weiten von PDFs bevölkern nun meine Festplatte. Immerhin schön gesordnet nach Fach, Semester und Veranstaltung. Die soltle man allerdings auch alle lesen. Am PC ist das aber ziemlich unbequem, hat man nicht gerade einen großen Bildschirm und es strengt die Augen ziemlich an. Jetzt habe ich zwar schon einen 24″ LCD auf dem Schreibtisch stehen, mit dem man schon sehr bequem lesen kann, aber meine Augen beschweren sich leider am nächsten Morgen. Trotz Brille. Gut, was sind mögliche Lösungen? Ausdrucken wäre natürlich Möglichkeit. Viele meiner Kommilitonen machen das auch. Aber bei den teilweise 200 bis 300 Seiten Literatur und Folien, die sich pro Woche anhäufen wird das auf die Dauer echt teuer. Zudem ist es auch nicht gerade gesund, steht ein Drucker im gleichen Raum, in dem man auch schläft. Ein Tablet PC oder ein Ebookreader scheint also eine eventuelle Lösung für mein Problem zu sein. Zumal ich unterwegs ein Netbook nutze, auf dem man nicht gut lesen kann.

Tablets sind allerdings noch recht teuer (zumindest die guten) und haben ebenfalls ein LCD Display, das die Augen anstrengt. Die Möglichkeiten hinsichtlich des Markierens sind sicherlich größer, aber soviel Geld wollte ich dann doch nicht ausgeben. Also fällt meine Wahl auf einen E-Bookreader. Nach dem unzähligen Wälzen von Tests auf den Sony ReaderWiFi, auch genannt T1, der meine wichtigste Vorraussetzung erfüllt: PDFs öffnen.

Durch die E-Ink Technologie strahlt einem der Bildschrim nicht entgegen, das Lesen soll angenehmer gestaltet werden und man soll damit wochenlang  ohne neue Aufladung lesen können. Das klingt alles gut, aber was kann der Kleine wirklich? Das werde ich in den nächsten Wochen versuchen herauszufinden.

Meine Anforderungen werden sein:

  • PDFs lesen können. – Und das möglichst angenehm!
  • Evtl. Markierungen oder Lesezeichen setzen
  • Augenfreundlichkeit des Displays
  • Handling
  • Synchronisierung und Verbindung via W-Lan mit Dropbox und der mitgelieferten Software

Eine Kommilitonin konnte von dem Reader bis jetzt nur gutes berichten. Auf meine eigenen Erfahrungen bin ich schon sehr gespannt. Der rote Reader ist bestellt, morgen wird er vermutlich geliefert.

Die Bestellung

Bestellt habe ich über den Shop auf der Sony Webseite mit Educationrabatt. Mit einer Almaxx Mitgliedschaft kann man zusätzlich noch etwas sparen (erhält man dann als Cashback). Leider wird der Sonystore gerade überarbeitet, deshalb wird laut Sony erst wieder ab 12. April verschickt. Die Versandbestätigung bekam ich allerdings schon heute. Das Paket sollte sich eigentlich via DPD verfolgen lasse, aber in dem Feld für die Tracking-ID stand seltsamerweise nichts. Ich habe mal den „Customer Support“ darauf aufmerksam gemacht. Auf eine Antwort warte ich noch.

Die Bezahlung lief leider auch nicht so reibungslos ab, wie ich erwartet hatte. Möglich ist die Bezahlung u.a. mit Kreditkarte und Vorab-Überweisung. Die Kreditkartenzahlung funktionierte allerdings nicht. Die Webseite für die Zahlung meldete immer wieder Softwarefehler. Dadurch musste ich mein Geld überweisen und der Versand verzögerte sich erneut um einige Tage. Vielleicht hängt das mit den Hackerangriffen auf Worldpay zusammen? Ich hoffe es einfach mal nicht…

Im Nachhinein werde ich wohl nicht mehr in dem Sonystore bestellen… Die Bezahlung lief nicht reibungslos… Schon mal ein schlechter Einstand.

Vorab eingenommen

Alle Versprechen wird der Reader wohl nicht halten können. Liest man in einschlägigen Foren, wird dort von Softwareproblemen berichtet, zu denen sich Sony nur sporadisch äußert. Notizen sollen sich einfach vervielfältigen oder löschen und der Reader einfach abstürzen.

Tests dieser Art gibts leider noch nicht so viele. 2009 hat sich mal das Studierendenmagazin der Uni Bochum, Duisburg-Essen und Dortmund mit dem Thema beschäftigt.  Seitdem hat sich die Technologie aber weiterentwickelt. Ein weiteres Projekt gab es Verbundstudien an Universitäten in NRW (ebenfalls in dem Artikel erwähnt), welches aber auch keine zufriedenstellenden Ergebnisse liefern konnte. Ein Test bei E-Book on Tour des Vorgängermodells fiel eher durchwachsen aus.

Ausblick

Ob sich diese Probleme bewahrheiten wird sich erst noch zeigen. Pünktlich zu Semesterbeginn kann der Reader zeigen was er kann. Ob er meine 400 seitigen Fachbücher lesen kann? (Eher: Ob ich sie lesen kann?) All das werdet ihr in den nächsten Wochen hier erfahren. Seid gespannt 😉

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